Trump verschiebt Iran-Frist

Die Lage am Ölmarkt bleibt weiterhin angespannt und stark von den Entwicklungen im Nahen Osten geprägt. Der Konflikt bleibt weiterhin ungelöst. Der Iran hat einen 15-Punkte-Friedensplan aus Washington abgelehnt, während die militärischen Auseinandersetzungen in der Region weitergehen. Eine schnelle diplomatische Lösung ist derzeit nicht in Sicht. Die Strasse von Hormus bleibt unter Druck. Die wichtige Handelsroute ist faktisch eingeschränkt, was erhebliche Auswirkungen auf den globalen Oelfluss hat. Bereits jetzt ist die weltweite Oelproduktion um rund 10 % zurückgegangen.

US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran auf 10 Tage verlängert, um mehr Zeit für Verhandlungen zu schaffen. Ob tatsächlich Fortschritte erzielt werden, ist jedoch unklar widersprüchliche Aussagen aus Washington und Teheran sorgen für Unsicherheit an den Märkten.

Die Oelpreise steigen deutlich, die Unsicherheit treibt die Preise weiter nach oben. Die Oelbörsen reagierten zuletzt mit deutlichen Aufschlägen, auch wenn es zwischenzeitlich kleinere Rücksetzer gab. Insgesamt bleibt der Trend aufwärtsgerichtet. Eine schnelle Entspannung ist aktuell nicht absehbar. Risiken für weitere Preisanstiege bestehen weiterhin. Die geopolitische Lage sorgt für anhaltenden Preisdruck

Die Energiepreise dürften kurzfristig weiter steigen oder auf hohem Niveau bleiben. Wer Planungssicherheit sucht, sollte die aktuelle Entwicklung genau beobachten.

Börsendaten 27.03.2026 um 08:37
ICE-Gasoil APRIL: 1371.25$
ICE-Brent MAI: 109.51$
NY-Rohöl WTI MAI: 95.18$
US-Dollar/CHF: 0.7968

Rheinfracht nach Basel: 31.00