Ölpreise geben nach API-Lagerdaten zum Mittwochstart leicht nach
Die Ölpreise zeigen sich derzeit schwankungsanfällig, insgesamt aber relativ stabil. Nach neuen Lagerdaten aus den USA gerieten die Rohölpreise zwar kurzfristig unter Druck, konnten sich jedoch oberhalb der jüngsten Tiefstände halten.
Geopolitische Spannungen – insbesondere rund um Iran sowie neue Sanktionen gegen Russland – wirken weiterhin preisstützend. Dadurch fehlt aktuell eine klare Richtung, der Markt bewegt sich überwiegend seitwärts.
Auch die Heizöl- und Gasoilpreise gaben zuletzt leicht nach, bleiben jedoch auf einem vergleichsweise stabilen Niveau. Grössere Preisrückgänge sind im Moment eher begrenzt, da politische Risiken immer wieder für Aufwärtsimpulse sorgen.
Die Rheinfrachten sind unverändert, sodass sich von der Transportseite derzeit kein zusätzlicher Preisdruck ergibt. Ebenso hat der Pegelstand aktuell keinen wesentlichen Einfluss auf die Inlandspreise.
Am Devisenmarkt bleibt die Lage unsicher. Ein stärkerer Dollar gegenüber dem Schweizer Franken kann Importpreise tendenziell verteuern und damit die Heizölpreise stützen.
Der Heizölmarkt befindet sich derzeit in einer abwartenden Seitwärtsphase mit leichten Schwankungen. Kurzfristig sind sowohl kleine Rückgänge als auch erneute Preisanstiege möglich, insgesamt bleiben die Preise jedoch vergleichsweise stabil.
Börsendaten 25.02.2026 um 08:41
ICE-Gasoil MAR: 734.00$
ICE-Brent APR: 71.12$
NY-Rohöl WTI APR: 66.01$
US-Dollar/CHF: 0.7730
Rheinfracht nach Basel: 22.00