Die Ölpreise haben am Dienstag stark geschwankt. Auslöser waren vor allem geopolitische Entwicklungen rund um den Iran. Meldungen über eine kurzfristige Sperrung der Strasse von Hormus liessen die Notierungen zunächst steigen. Die Meerenge ist mit rund 21 Millionen Barrel Öl pro Tag ein zentrales Nadelöhr des weltweiten Handels. Entsprechend sensibel reagieren die Märkte auf Störungen.
Im weiteren Tagesverlauf gaben die Preise wieder nach. Hintergrund waren konstruktive Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Genf. Dennoch bleibt die Unsicherheit hoch, da eine endgültige Einigung nicht in Sicht ist. Auch die Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA brachten bislang keine klaren Resultate. Zusätzlich richten sich die Blicke auf die US-Lagerdaten. Analysten erwarten einen Anstieg der Rohölbestände um rund 2,3 Millionen Barrel, während bei Benzin und Diesel Rückgänge prognostiziert werden.
Fokus Schweiz – Frachten und Rheinpegel
Im Schweizer Markt bleiben die Frachtraten stabil. Die Nachfrage nach neuem Frachtraum zeigt sich weiterhin eher schwach. Gleichzeitig sind die Pegelstände am Rhein nach den jüngsten Niederschlägen erneut gestiegen. Hochwassermarke 1 wurde bereits erreicht. Die Situation wird aufmerksam beobachtet.
Die internationalen Ölpreise liegen aktuell über den gestrigen Tiefstständen. Für die Schweizer Inlandspreise ergibt sich im Vergleich zu gestern derzeit leichtes Abwärtspotenzial.
Börsendaten 18.02.2026 um 08:42
ICE-Gasoil FEB: 679.00$
ICE-Brent APR: 67.56$
NY-Rohöl WTI MÄR: 62.43$
US-Dollar/CHF: 0.7715
Rheinfracht nach Basel: 22.00