Ölmarkt zwischen Hoffnung und Unsicherheit – Rheinfrachten bleiben stabil

Ölmarkt zwischen Hoffnung und Unsicherheit – Rheinfrachten bleiben stabil

Der aktuelle Heizöl-Ausblick wird von geopolitischen Spannungen und gemischten Fundamentaldaten geprägt. Positiv auf die Preise wirken das 15-Tage-Ultimatum von Donald Trump an den Iran sowie die fortgesetzte Drohkulisse zwischen USA und Iran und die DOE-Bestandsdaten. Neutral einzuordnen sind der OPEC-Monatsbericht und die Bestätigung der OPEC+, die Rückführung zusätzlicher Kürzungen im März zu pausieren.

Preisdämpfend wirken dagegen die rechtlichen Auseinandersetzungen der Trump-Regierung um Strafzölle, die Fortsetzung der Atomgespräche zwischen USA und Iran am Donnerstag, erwartete höhere Rohölexporte aus Saudi-Arabien nach China sowie die Monatsberichte von EIA und IEA. 

Bei den Logistikkosten zeigen sich die Rheinfrachten auf dem Rhein aktuell stabil bis leicht fester, da wechselnde Pegelstände und eine rege Nachfrage nach Binnenschiffskapazitäten die Transportkosten stützen. Dies kann regional weiterhin Einfluss auf die Heizölpreise haben.

Insgesamt bleibt der Marktausblick aufgrund der erwarteten Überversorgung im Jahr 2026 tendenziell neutral.

Börsendaten 23.02.2026 um 08:17
ICE-Gasoil MAR: 622.50$
ICE-Brent APR: 70.95$
NY-Rohöl WTI APR: 66.70$
US-Dollar/CHF: 0.7726
Rheinfracht nach Basel: 22.00