Die internationalen Ölmärkte bleiben unter Druck. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten sorgen weiterhin für Unsicherheit und halten die Preise für Rohöl, Heizöl, Diesel und Benzin auf einem hohen Niveau. Neue militärische Auseinandersetzungen, Schäden an Raffinerien und die unsichere Lage rund um die wichtige Schifffahrtsroute durch die Strasse von Hormus belasten die weltweite Versorgung und stützen die Ölpreise.
Zusätzlichen Preisdruck verursachen die aktuell sehr tiefen Wasserstände auf dem Rhein. Da in den kommenden Tagen kaum Niederschläge erwartet werden, ist kurzfristig keine Entspannung in Sicht. Die Schiffe können nur noch eingeschränkt beladen werden, wodurch die Transportkosten nach Basel weiter steigen. Sollte sich die Wasserlage weiter verschärfen, könnte die Schifffahrt auf einzelnen Rheinabschnitten zeitweise zum Erliegen kommen. Dies hätte direkte Auswirkungen auf die Versorgung und die Preisentwicklung von Heizöl und Diesel in der Schweiz.
Auch das Angebot an Heizöl und Diesel bleibt weltweit knapp. Produktionsausfälle in Raffinerien sowie Exportbeschränkungen bei Diesel sorgen für eine angespannte Versorgungslage und unterstützen das hohe Preisniveau zusätzlich.
Mit Blick auf die bevorstehende Heizsaison empfiehlt es sich, den Füllstand des Heizöltanks bereits heute zu kontrollieren. Erfahrungsgemäss steigt die Nachfrage nach Heizöl im Herbst deutlich an. Treffen eine hohe Bestellmenge, eingeschränkte Transportkapazitäten und eine angespannte Marktlage zusammen, sind längere Lieferfristen und regionale Lieferengpässe möglich.
Warten Sie nicht bis zum Herbst mit Ihrer Heizölbestellung. Wer seinen Bedarf frühzeitig plant und bestellt, sichert sich die aktuelle Verfügbarkeit und reduziert das Risiko von Lieferverzögerungen während der Heizsaison.