Ölmarkt bleibt angespannt - Jetzt Heizölbedarf für den Herbst prüfen

Die Energiepreise bleiben auf einem hohen Niveau. Hauptgründe dafür sind der anhaltende Nahostkonflikt, beschädigte Raffinerien sowie die aussergewöhnlich tiefen Wasserstände auf dem Rhein.

Der Krieg im Nahen Osten sorgt weiterhin für Unsicherheit an den internationalen Ölmärkten. Gleichzeitig fehlen weltweit Raffineriekapazitäten, weshalb Diesel, Benzin und Heizöl trotz ausreichender Rohölversorgung teuer bleiben. Die steigenden 

Rohölpreise wirken sich somit direkt auf die Preise für Treibstoffe und Heizöl aus.

Zusätzlich verschärft die anhaltende Hitze in Europa die Situation. Wegen des tiefen Rheinpegels können Tankschiffe ihre Ladung nur noch eingeschränkt oder teilweise gar nicht mehr transportieren. Dies führt zu deutlich höheren Transportkosten und verteuert die Einfuhr von Heizöl und Treibstoffen in die Schweiz. Sollte die Trockenheit anhalten, sind weitere Preisaufschläge nicht ausgeschlossen.

Für den kommenden Herbst zeichnet sich zudem eine anspruchsvolle Versorgungslage ab. Erfahrungsgemäss steigt die Nachfrage nach Heizöl mit Beginn der Heizsaison stark an. Treffen hohe Bestellmengen auf eingeschränkte Transportkapazitäten, können längere Lieferfristen und regionale Engpässe entstehen.

Die Experten gehen davon aus, dass sich die Lage an den internationalen Energiemärkten nicht kurzfristig entspannen wird. Sowohl die geopolitischen Risiken als auch die Einschränkungen im Transport dürften die Preise auch in den kommenden Monaten auf einem erhöhten Niveau halten.

Kontrollieren Sie bereits heute den Füllstand Ihres Heizöltanks und bestellen Sie rechtzeitig. So sichern Sie sich die aktuelle Versorgungslage und vermeiden unnötigen Zeitdruck oder mögliche Lieferverzögerungen während der Heizsaison.