Öl-Terminkontrakte starten fester in die neue Handelswoche - Trump-Ultimatum stützt

Die Preise für Heizöl zeigen sich aktuell fest und mit steigender Tendenz. Hauptursache ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Angriffe auf Energieanlagen sowie der Konflikt rund um den Iran haben das weltweite Ölangebot deutlich reduziert. Zusätzlich ist der Transport durch die wichtige Strasse von Hormus stark eingeschränkt, was die Versorgung unsicherer macht.

Unterstützt wird das höhere Preisniveau auch durch politische Entwicklungen. Die USA haben dem Iran ein Ultimatum gestellt, was die Unsicherheit an den Märkten weiter erhöht. Viele Marktteilnehmer rechnen daher kurzfristig eher mit steigenden als mit fallenden Preisen.

Die Transportkosten auf dem Rhein bleiben stabil um 29 Dollar pro Tonne nach Basel. Zwar gibt es auch dämpfende Einflüsse – etwa die Freigabe von Ölreserven, gelockerte Sanktionen oder steigende Exporte aus dem Irak – diese können die angespannte Gesamtlage jedoch aktuell nur teilweise ausgleichen. Die Heizölpreise bleiben auf erhöhtem Niveau und schwankungsanfällig. Insgesamt überwiegen derzeit die Risiken für weitere Preissteigerungen, auch wenn kurzfristige Rückgänge möglich sind.

 

Börsendaten 23.03.2026 um 08:15
ICE-Gasoil APRIL: 1387.25$
ICE-Brent MAI: 113.26$
NY-Rohöl WTI MAI: 100.80$
US-Dollar/CHF: 0.7897

Rheinfracht nach Basel: 29.00