Geopolitik und Niedrigwasser sorgen für weiteren Preisdruck
Die geopolitischen Risiken bleiben der wichtigste Preistreiber am Ölmarkt. Die erneute US-Seeblockade gegen iranische Häfen, anhaltende Luftangriffe sowie die angespannte Lage rund um die Strasse von Hormus sorgen für steigende Risikoprämien und festere Notierungen. ICE Gasoil erreichte zeitweise sogar ein neues Rekordhoch.
Zusätzlichen Aufwärtsdruck erzeugen die sinkenden Pegelstände auf dem Rhein. Die Rheinfrachten sind bereits auf CHF 143.00 CHF pro Tonne gestiegen. Sollte der Wasserstand weiter fallen, drohen Einschränkungen bis hin zu einer vorübergehenden Einstellung der Schifffahrt auf einzelnen Abschnitten. Dies würde die Logistikkosten weiter erhöhen und die Versorgung zusätzlich belasten.
Auch die vom API gemeldeten Rückgänge bei den Rohöl- und Benzinbeständen in den USA deuten auf eine robuste Nachfrage hin und stützen die Preise.
Börsendaten 15.07.2026 um 09:00
ICE-Gasoil AUG: 1168.25$
ICE-Brent SEP: 85.65$
NY-Rohöl WTI AUG: 80.01$
US-Dollar/CHF: 0.8091
Rheinfracht nach Basel: 143.00