Geopolitik bestimmt die neue Handelswoche

Geopolitik bestimmt die neue Handelswoche

Nach der Veröffentlichung der Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA rücken nun wieder politische Themen in den Mittelpunkt. In Genf werden am Dienstag sowohl die indirekten Atomgespräche zwischen den USA und Iran als auch weitere Verhandlungen zwischen den USA, Russland und der Ukraine fortgesetzt.

Die Erwartungen an konkrete Fortschritte sind jedoch gering. Analysten gehen davon aus, dass sowohl im Streit um das iranische Atomprogramm als auch bei den Gesprächen über ein mögliches Friedensabkommen für die Ukraine zentrale Differenzen bestehen bleiben. Enttäuschende Nachrichten könnten zur Wochenmitte die geopolitische Risikoprämie und damit die Ölpreise an ICE und NYMEX beeinflussen.

Zum Wochenstart verläuft der Handel eher ruhig. In den USA ist Feiertag (Presidents’ Day), in China bleiben die Börsen wegen des Mondneujahrs geschlossen.

Zudem gibt es Spekulationen, dass acht OPEC+ Staaten ihre freiwilligen Zusatzkürzungen ab April schrittweise zurückführen könnten. Eine Entscheidung wird Anfang März erwartet.

Am heutigen Morgen bewegen sich die Öl-Futures nahe den Schlusskursen vom Freitag. Gasoil zeigt sich leicht schwächer. Für den Schweizer Binnenmarkt ergibt sich damit rechnerisch ein gewisser Spielraum für leicht tiefere Inlandspreise im Vergleich zum Ende der vergangenen Woche.

Börsendaten 16.02.2026 um 08:55
ICE-Gasoil MAR: 669.50$
ICE-Brent APR: 67.67$
NY-Rohöl WTI MÄR: 62.82
US-Dollar/CHF: 0. 7685
Rheinfracht nach Basel: 23.00